Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Berg am Starnberger See

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Korrektur 21.03.2017)


Glockenturm 
Die jüngsten Einträge 
08.04.2016 / 15.06.2016


 Kirchenvorstands-
sitzungen
im 1. Halbjahr 2017

09.01., 06.02., 06.03.
03.04., 08.05., 19.06.

jeweils 20.00 Uhr


Familien- und Kindergottesdienste
(bis Juni 2017)

26.03., 16.04., 25.06.

Ort und Uhrzeit im Gemeindebrief


Theologie für die Gemeinde
mit Pfarrer Johannes Habdank

30.01. 13.03., 24.04.
und 09.10.2017

jeweils Montag, 20.00 Uhr


Offenes Tanzen 

Tanzen mit Christa 
für Jung und Alt

10.03., 07.04., 12.05., 02.06., 30.06.

  jeweils Freitag, 20.00 Uhr


 





Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Berg am Starnberger See

Labyrinth

Labyrinth

Meine erste Begegnung mit dem Labyrinth machte ich vor einigen Jahren in Altenburg - Steinplatten eingelegt in eine Wiesenfläche des alten Schlossparks, eine vereinfachte Nachbildung des Labyrinths von Chartres. Ich lernte dort, dass ein Labyrinth ursprünglich gar kein Irrgarten ist – es führt ein klarer Weg mit mehreren Kehren in die Mitte.
Schritt für Schritt bin ich geführt, das schafft das Vertrauen des sicheren Ankommens, die Mitte wartet. Seit Jahrtausenden ein Symbol des Lebensweges - ein Symbol, das auch mich in seiner Einfachheit tief beindruckt hat. "Vertrauen", "Loslassen" - geht das einfach so?

  

Auf meinen 1000 km Jakobsweg in Spanien und Frankreich im Frühjahr und Herbst 2004 habe ich dann die gleiche, tiefe Erfahrung gemacht – geführt auf einem klaren Weg zu sein. Je länger ich unterwegs war, umso größer wurde das Erkennen, die Dankbarkeit und Freude über dieses Geschenk.
Zurückgekehrt wollte ich gerne ein Stück dieses wunderbar klaren Weges allen zugänglich machen. Ein kleines Stück "unterwegs" sein im Alltag, ein kleines Stück Besinnlichkeit, Spiritualität, Vertrauen ins Angebundensein an die Mitte: ein Labyrinth.
Gemäht von mir in die Rasenfläche vor der Kirche in Aufkirchen (oberes Bild) und dem Evangelischen Gemeindehaus in Berg (unteres Bild) lädt das Labyrinth nun ein, sich Schritt für Schritt einzulassen in diese Erfahrung: ich bin gehalten. Egal wie ich auch gehe, wie weit weg ich mich auch fühle - ich komme in die Mitte!

 

  

 

Aus dem Buch "Labyrinth – Wege der Erkenntnis und der Liebe" von Gernot Candolini:
"Das Labyrinth ist eine Einladung zur Verlangsamung der Zeit, ein Ort des Zur-Ruhe-Kommens, der Konzentration und der Einkehr.

Seit mindestens 5000 Jahren hinterlässt das Labyrinth seine Spuren in der Kulturgeschichte – bis heute. In vielen alten Kathedralen z.B. in Chartres ist es noch vorhanden. Das Besondere an der Konstruktionsmethode aller ursprünglichen Labyrinthe ist, dass es nur einen Weg zur Mitte gibt. Es gibt keine Abzweigungen, keine Sackgassen, keine Möglichkeiten, sich zu verirren.

Das Labyrinth ist das Bild einer großen Einladung, seinen Weg zu gehen, voranzuschreiten und in den Wendungen Neuanfang und Neuorientierung zu üben und zu vollziehen. Wenn wir auf den äußeren Kreisbahnen gehen und sich der Weg von der Mitte weg wendet, durchwandern wir die Wege des Zweifelns. Aber das Labyrinth birgt die Sicherheit, daß ich auch in der Ferne gehalten bin. Alles gehört zusammen. Ich bin auf dem Weg. Es wartet in der Mitte.
Wer ein Labyrinth begeht, erkennt meistens relativ spät, meistens erst auf den letzten Metern, wie nahe er der Mitte ist. Wenn ich es zulasse, kann ich mich hier vom Geheimnis des Glaubens und des Lebens berühren lassen.

Das Labyrinth kann durch zwei einfache Überquerungsschritte über den Eingang verlassen werden.
Oder: Es beginnt eine innere Umkehr, wir wenden uns bei dieser Neuausrichtung im langsamen Zurückschreiten denjenigen Menschen zu, die unser Zuhause bilden. Dieser Rückweg hat einen völlig anderen Charakter – es ist der Weg zum Du. LIEBE braucht beides: sich finden und sich dem anderen zuwenden.
Nicht jede Labyrinthbegehung ist mit einer Offenbarung verbunden, aber viele begegnen der Stimme des Herzen. Und vielleicht begegnen wir auch Gott selbst – das Labyrinth schenkt uns eine Möglichkeit dazu."

Erika Laurent
 



<    Juni 2017    >
MoDiMiDoFrSaSo
 12BergerBlechBläser
Offenes Tanzen
3Ökum. Gottesdienst4Gottesdienst m. A.
5Ökumenischer Wortgottesdienst6VCP Pfadinder789BergerBlechBläser10Ökum. Gottesdienst11Gottesdienst
1213Seniorenkreis
VCP Pfadinder
14Kunstwerk des Monats1516BergerBlechBläser17Ökum. Gottesdienst18Gottesdienst m. A.
19Kirchenvorstandssitzung, öffentlich20VCP Pfadinder2122Forum zu Gegenwartsfragen23BergerBlechBläser24Ökum. Gottesdienst25Kindergottesdienst
Gottesdienst
Schiffsgottesdienst "Tiefgang"
2627VCP Pfadinder282930BergerBlechBläser
Offenes Tanzen
 
Die nächsten Termine:

25.06.17, 10:00 - 11:00
Gottesdienst

Katharina von Bora-Haus

25.06.17, 10:00 - 11:00
Kindergottesdienst

Katharina von Bora-Haus (Teppichraum)

25.06.17, 17:15 - 21:00
Schiffsgottesdienst "Tiefgang"

Schiffsanlegestelle Berg

30.06.17, 20:00 - 22:00
Offenes Tanzen

Katharina von Bora-Haus

02.07.17, 18:30 - 19:30
Musikalischer Gottesdienst "Lust auf Kirche"

Kath. Pfarrkirche Aufkirchen


Aktuelle Nachrichten

Seniorenkreis 9.5.2017 - Nachtrag zum Vortrag

Vortrag von Prof. Dr. Frieder Harz "Mutige Frauen der Reformation" nun auf dessen Website online nachzulesen (und hier zum Download).


Predigt an Trinitatis, 11.6.17

von Pfarrer Peter Morgenroth im Katharina von Bora-Haus

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Predigt an Exaudi, 28.5.17

von Pfarrer Johannes Habdank in St. Johannes, Berg

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Seegottesdienst

an Christi Himmelfahrt 25.05.2017

Bilder


Konfirmierten-Frühstück

am 15.05.2017 im Katharina von Bora - Haus

Bilder


Konfirmationspredigt 2017 von Pfarrer Johannes Habdank

bei den Festgottesdiensten in der Pfarrkirche Aufkirchen

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Konfirmation 2017 Festgottesdienste

am 13. Mai 2017

und am 14. Mai 2017 in der Pfarrkirche Aufkirchen

Bilder (13.05.2017)

Bilder (14.05.2017)