Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Berg am Starnberger See

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(letzte Änderung 28.11.17)


Israelreise 2018
vom 22. - 30. April
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Glockenturm 
Der jüngste Eintrag
29.09.2017


 Kirchenvorstands-
sitzungen
im 2. Halbjahr 2017

24.07., 18.09., 16.10.,
06.11., 11.12.

jeweils 20.00 Uhr


Familien- und Kindergottesdienste
(bis Februar 2018)

03.12., 24.12.2017

Ort und Uhrzeit im Gemeindebrief


Theologie für die Gemeinde
mit Pfarrer Johannes Habdank

29.01. und 26.02.2018

jeweils Montag, 20.00 Uhr


Offenes Tanzen 

Tanzen mit Christa 
für Jung und Alt

08.12., 12.01., 09.02. 

  jeweils Freitag, 20.00 Uhr


 





Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Berg am Starnberger See

Labyrinth

Labyrinth

Meine erste Begegnung mit dem Labyrinth machte ich vor einigen Jahren in Altenburg - Steinplatten eingelegt in eine Wiesenfläche des alten Schlossparks, eine vereinfachte Nachbildung des Labyrinths von Chartres. Ich lernte dort, dass ein Labyrinth ursprünglich gar kein Irrgarten ist – es führt ein klarer Weg mit mehreren Kehren in die Mitte.
Schritt für Schritt bin ich geführt, das schafft das Vertrauen des sicheren Ankommens, die Mitte wartet. Seit Jahrtausenden ein Symbol des Lebensweges - ein Symbol, das auch mich in seiner Einfachheit tief beindruckt hat. "Vertrauen", "Loslassen" - geht das einfach so?

  

Auf meinen 1000 km Jakobsweg in Spanien und Frankreich im Frühjahr und Herbst 2004 habe ich dann die gleiche, tiefe Erfahrung gemacht – geführt auf einem klaren Weg zu sein. Je länger ich unterwegs war, umso größer wurde das Erkennen, die Dankbarkeit und Freude über dieses Geschenk.
Zurückgekehrt wollte ich gerne ein Stück dieses wunderbar klaren Weges allen zugänglich machen. Ein kleines Stück "unterwegs" sein im Alltag, ein kleines Stück Besinnlichkeit, Spiritualität, Vertrauen ins Angebundensein an die Mitte: ein Labyrinth.
Gemäht von mir in die Rasenfläche vor der Kirche in Aufkirchen (oberes Bild) und dem Evangelischen Gemeindehaus in Berg (unteres Bild) lädt das Labyrinth nun ein, sich Schritt für Schritt einzulassen in diese Erfahrung: ich bin gehalten. Egal wie ich auch gehe, wie weit weg ich mich auch fühle - ich komme in die Mitte!

 

  

 

Aus dem Buch "Labyrinth – Wege der Erkenntnis und der Liebe" von Gernot Candolini:
"Das Labyrinth ist eine Einladung zur Verlangsamung der Zeit, ein Ort des Zur-Ruhe-Kommens, der Konzentration und der Einkehr.

Seit mindestens 5000 Jahren hinterlässt das Labyrinth seine Spuren in der Kulturgeschichte – bis heute. In vielen alten Kathedralen z.B. in Chartres ist es noch vorhanden. Das Besondere an der Konstruktionsmethode aller ursprünglichen Labyrinthe ist, dass es nur einen Weg zur Mitte gibt. Es gibt keine Abzweigungen, keine Sackgassen, keine Möglichkeiten, sich zu verirren.

Das Labyrinth ist das Bild einer großen Einladung, seinen Weg zu gehen, voranzuschreiten und in den Wendungen Neuanfang und Neuorientierung zu üben und zu vollziehen. Wenn wir auf den äußeren Kreisbahnen gehen und sich der Weg von der Mitte weg wendet, durchwandern wir die Wege des Zweifelns. Aber das Labyrinth birgt die Sicherheit, daß ich auch in der Ferne gehalten bin. Alles gehört zusammen. Ich bin auf dem Weg. Es wartet in der Mitte.
Wer ein Labyrinth begeht, erkennt meistens relativ spät, meistens erst auf den letzten Metern, wie nahe er der Mitte ist. Wenn ich es zulasse, kann ich mich hier vom Geheimnis des Glaubens und des Lebens berühren lassen.

Das Labyrinth kann durch zwei einfache Überquerungsschritte über den Eingang verlassen werden.
Oder: Es beginnt eine innere Umkehr, wir wenden uns bei dieser Neuausrichtung im langsamen Zurückschreiten denjenigen Menschen zu, die unser Zuhause bilden. Dieser Rückweg hat einen völlig anderen Charakter – es ist der Weg zum Du. LIEBE braucht beides: sich finden und sich dem anderen zuwenden.
Nicht jede Labyrinthbegehung ist mit einer Offenbarung verbunden, aber viele begegnen der Stimme des Herzen. Und vielleicht begegnen wir auch Gott selbst – das Labyrinth schenkt uns eine Möglichkeit dazu."

Erika Laurent
 



<    Dezember 2017    >
MoDiMiDoFrSaSo
 1BergerBlechBläser2Ökum. Gottesdienst3Ökumenischer Familiengottesdienst
45Musikalischer Gottesdienst "Lust auf Kirche"
VCP Pfadinder
678BergerBlechBläser
Offenes Tanzen
9Aufbau Krippenausstellung
Ökum. Gottesdienst
10Gottesdienst m. A.
11Kirchenvorstandssitzung, öffentlich12Seniorenkreis
VCP Pfadinder
13Kunstwerk des Monats14Herbergssuche (ökumenisch-adventlicher Empfang der Madonna)15BergerBlechBläser16Kinderadvent
Ökum. Gottesdienst
17Gottesdienst
Andacht zum Friedenslicht
1819VCP Pfadinder202122BergerBlechBläser23Abbau Krippenausstellung
Ökum. Gottesdienst
24Familiengottesdienst mit Krippenspiel
Christvesper mit den BergerBlechBläsern
Christvesper
Christmette
25Gottesdienst m. A.26VCP Pfadinder272829BergerBlechBläser30Ökum. Gottesdienst31Gottesdienst m. A.
Silvester-Straßenparty vor dem Pfarrhaus
Die nächsten Termine:

15.12.17, 19:00 - 20:30
BergerBlechBläser

Katharina von Bora - Haus, Gemeindesaal

16.12.17, 14:30 - 17:30
Kinderadvent

Katharina von Bora-Haus, Gemeindesaal

17.12.17, 10:00 - 11:00
Gottesdienst

Katharina von Bora-Haus

17.12.17, 19:00 - 19:30
Andacht zum Friedenslicht

Katharina von Bora-Haus

23.12.17, 14:00 - 16:00
Abbau Krippenausstellung

Katharina von Bora-Haus, Gemeindesaal


Aktuelle Nachrichten

Herbergssuche

am 14.12.2017 im Katharina von Bora - Haus

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Seniorenkreis mit Prof. Harz: "Dem Volk aufs Maul schauen - Martin Luther als Sprachschöpfer"

am 12.12.2017 im Katharina von Bora - Haus

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Krippenausstellung

12.12.2017

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Mitarbeiteradventsfeier

am 4.12.2017 im Katharina von Bora - Haus

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Forum zu Gegenwartsfragen - 'Unser' Graf

am 30.11.2017 mit Prof. Dr. Dittmann und Prof. Dr. Fromm

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BergerBlechBläser

Probe am 24.11.2017

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Buß- und Bettag 2017

am 22.11.207 im Pfarrheim Höhenrain

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