Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Berg am Starnberger See

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 Kirchenvorstands-
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im 2. Halbjahr 2018

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mit Pfarrer Johannes Habdank

Montag 22.10., 20.00 Uhr


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Tanzen mit Christa 
für Jung und Alt

20.07., Aug. entfällt, 21.09., 19.10.

  jeweils Freitag, 20.00 Uhr


 





Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Berg am Starnberger See

Die zwei Kirchen von Höhenrain

Die   z w e i   Kirchen von Höhenrain

Die Geschichte des Ortes Höhenrain, die Zeit nach dem 2. Weltkrieg mit ihrem starken Bevölkerungszuwachs und die Veränderungen der Ortsstruktur bringen es mit sich, daß in Höhenrain von zwei Kirchen zu berichten ist, von einem alten Gotteshaus und einem neuen.
Die alte Kirche, und die älteste Nachricht über sie, stammt aus dem Jahre 817, als der Priester Sindpart seinen Besitz und die Kirche zu Höhenrain dem Hochstift Freising überträgt. Sie gehörte damit zu den ältesten bayerischen Kirchen. Obwohl der Kirchenpatron der Frühzeit nicht überliefert ist, nimmt man an, daß es eine Taufkirche mit Johannes Baptist als Kirchenheiligem gewesen ist, wie eine ganze Reihe anderer Kirchen im Bistum Freising, die in diesem Jahrzehnt erstmals erwähnt worden sind. Den nächsten Hinweis auf das Gotteshaus Höhenrain enthält die erste Matrikel des Bistums Freising von 1315, worin das Recht eigener Grablege erwähnt wird, möglicherweise zu der Zeit, als Höhenrain ein bedeutender Ministerialensitz der Andechser Grafen gewesen ist. Verläßliche Angaben liefert die zweite Matrikel von 1524, sie nennt für Höhenrain Johannes Evangelist und Vitus als Kirchenpat-rone.
Die alte Kirche von Höhenrain behielt ihre beiden Kirchenpatrone Jo-hannes Evangelist und Johannes Baptist bis in unser Jahrhundet. Das Kirchlein hatte einen Altar und einen Zwiebelturm mit zwei sehr alten Glocken. In den Jahren 1879-1880 wurde die Kirche nach rückwärts um 2,5 m erweitert und 1920 erhielt sie einen zusätzlichen Seitenflügel mit 42 qm Grundfläche, wodurch ein zweiter Altar aufgestellt werden konnte und 120 Gläubige Platz fanden.
Aufgrund erneuten starken Bevölkerungszuwachses nach dem 2. Weltkrieg wurde 1949 mit dem Bau einer neuen, größeren Kirche be-gonnen, auf der Anhöhe über der alten Kirche, der „Märklwiese“. Am 9. April 1950 wurde die neue Kirche geweiht, die unter Verwendung altchristlicher und romanischer Stilelemente in der Form einer Basilika mit betontem Altarraum erbaut wurde. Aus der alten Kirche wurden eine Marienfigur und die Holzfiguren des hl. Rochus und des hl. Sebas-tian vom Ende des 15. Jahrhunderts übernommen. Sie stammen ver-mutlich aus derselben Hand wie die 12 Apostelfiguren in Harkirchen.
Bedauerlicherweise wurde das alte Kirchlein von Januar bis März 1952 abgebrochen. Die Steine der noch ursprünglichen schönen Tuffstein-bogen wurden verkauft. Die gotische Sakristeitüre wurde für eine Ma-rienvotivkapelle nach Gelting abgegeben. Innerhalb des Presbyteriums wurde ein altes, enges Presbyterium einer noch älteren kleineren Kirche gefunden, und es kamen bei dem Abriß die Bekränzungen von Apostelleuchten zum Vorschein, die ursprünglich schön gemalt, durch viele Übermalungen kaum mehr erkennbar waren.
Die geschichtliche Vergangenheit dieses alten kleinen Gotteshauses wurde damit ausgelöscht, und die Gemeinde Höhenrain verlor einen liebenswerten, vertrauten geistigen Mittelpunkt ihres Dorflebens, der über viele Jahrhunderte bestanden hatte.


Liselotte Klein

(Quelle: H.R.Klein, Berg-Höhenrain, Bd. 3)
 


 

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