Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Berg am Starnberger See

Anmeldung / Abmeldung
Newsletter


Online Anfrage für
Taufe oder Trauung


mit Einzelseiten zum Download
Änderungen 11.07.


Glockenturm 
Der jüngste Eintrag
29.09.2017


Israelreise 2018
vom 22. - 30. April
Informationen
hier


 Kirchenvorstands-
sitzungen
im 2. Halbjahr 2017

24.07., 18.09., 16.10.,
06.11., 11.12.

jeweils 20.00 Uhr


Familien- und Kindergottesdienste
(bis Oktober 2017)

23.07., 08.10.

Ort und Uhrzeit im Gemeindebrief


Theologie für die Gemeinde
mit Pfarrer Johannes Habdank

09.10.2017 und 29.01.2018

jeweils Montag, 20.00 Uhr


Offenes Tanzen 

Tanzen mit Christa 
für Jung und Alt

28.07., 15.09., 13.10., 10.11., 08.12.

  jeweils Freitag, 20.00 Uhr


 





Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Berg am Starnberger See

Der Kreuzweg in Aufkirchen

Der Kreuzweg in Aufkirchen - ein ökumenischer Weg

 

Johann Ulrich Himbsel, den begabten, königlichen Baumeister, kennt man hier am See vor allem als den Begründer der Starnberger Dampfschiffahrt (1851) und der ersten Eisenbahn von München nach Starnberg (1854). Eine ganz andere Seite seines Wesens zeigt sich in seiner Stiftung von 1856: dem Kreuzweg in Aufkirchen.
Johann Ulrich Himbsel war ein vielgereister, phantasievoller und dynamischer Mann, aber auch gläubig und gottesfürchtig. Nach dem Tod seiner Frau und seines jüngsten Sohnes, die 1854 an der Cholera starben, ließ er aus Trauer den Kreuzweg mit seinen 14 Stationen anlegen, der von seiner Villa am See bis hinauf zur Wallfahrtskirche St. Mariae Himmelfahrt in Aufkirchen führen sollte. Aufkirchen war von alters her ein vielbesuchter Wallfahrtsort im bayerischen Oberland. Himbsel beauftragte den Bildhauer Anton Ganser mit der künstlerischen Gestaltung der Terracotten und Medaillons und sorgte selbst für die Fer-tigstellung der einzelnen Stationen, so daß die feierliche Einweihung des Kreuzweges am 16. Juli 18571 stattfinden konnte.

 

 

Die einzelnen Stationen sind:

  • I. Jesus wird von Pilatus zum Tode verurteilt
  • II. Jesus nimmt das Kreuz auf sich
  • III. Jesus fällt zum ersten Mal
  • IV. Jesus begegnet seiner Mutter
  • V. Simon von Kyrene hilft Jesus das Kreuz tragen
  • VI. Veronika reicht Jesus das Schweißtuch
  • VII. Jesus fällt zum zweiten Mal
  • VIII. Jesus tröstet die weinenden Frauen
  • IX. Jesus fällt zum dritten Mal
  • X. Jesus wird seiner Kleider beraubt
  • XI. Jesus wird ans Kreuz genagelt
  • XII. Jesus stirbt am Kreuz
  • XIII. Jesus wird vom Kreuz abgenommen und in den Schoß Mariens gelegt
  • XIV. Grablegung. Der Kreuzweg folgt in seinen Bilddarstellungen des Leidens Christi dem Kreuzweg in Jerusalem, der Via Dolorosa.

Der Kreuzweg Aufkirchen ist bis heute erhalten, wurde zwischenzeitlich restauriert und von Übermalungen befreit, und jede Station ist an drei Seiten mit einer Thujenhecke umpflanzt und vorn mit niedrig gehalte-nen Kornelkirschen und einem kleinen Ziergitter eingefriedet. Unterhalb der schön gearbeiteten Terracotten stehen Schmuck-Amphoren, die mit Blumen der Jahreszeit bepflanzt sind. Der etwa 1,2 km lange Weg mit seinen in gleichmäßigen Abständen liegenden Stationen liegt malerisch in der Landschaft. Er beginnt oberhalb des steilen Seehangs von Leoni, führt über die Ostuferstraße hangaufwärts, ist zum Teil eingebunden in Gärten und führt an privaten Anwesen vorbei, bis er gegenüber dem Eingangsportal der Kirche Mariae Himmelfahrt endet. In der Passionszeit beteiligen sich an dem Andachtsweg inzwischen beide Kirchen, die Andachten werden jeweils von verschiedenen Gruppen der katholischen und evangelischen Gemeinden vor den einzelnen Stationen gehalten, und die Bevölkerung nimmt daran regen Anteil. Am Karfreitag diesen Jahres, am 21. März, waren es trotz des sehr schlechten Wetters etwa 150 Personen.

Der Aufkirchner Kreuzweg, der sich so nahtlos in seine farbige Umgebung eingefügt hat, ist auch zur übrigen Zeit des Jahres ein Anziehungspunkt. Er ist ein schöner Spazierweg, an dessen Ende man eine wunderbare Aussicht über die Landschaft hat, bis weit hinein ins Gebirge. Zwei Bänke stehen zwischen den letzten beiden Kreuzwegstationen. Er bietet so zu jeder Zeit die Möglichkeit zur Meditation, zu einem stillen Gebet und zur Rückbesinnung auf unser Leben. Oft liegt ein frisch gebundener Strauß an einer seiner Stationen.


Liselotte Klein

(1 S. Sterzinger: J.U.Himbsel)
 

 



<    Oktober 2017    >
MoDiMiDoFrSaSo
 1Musikalischer Gottesdienst "Lust auf Kirche"
23Ökumenischer Gemeindeausflug nach Neuburg a.d. Donau
VCP Pfadinder
456BergerBlechBläser7Ökum. Gottesdienst8Gottesdienst
9Theologie für die Gemeinde10Seniorenkreis
VCP Pfadinder
11Kunstwerk des Monats12Forum zu Gegenwartsfragen13BergerBlechBläser
Offenes Tanzen
14Ökum. Gottesdienst15Gottesdienst
16Kirchenvorstandssitzung, öffentlich17VCP Pfadinder1819Buchvorstellungen von Franziska Sperr, Johano Strasser und Florian Hildebrand20BergerBlechBläser21Ökum. Gottesdienst22Gottesdienst m. A. - Einweihung des Glockenturms
Festprogramm zur Einweihung des Glockenturms
2324VCP Pfadinder252627BergerBlechBläser28Ökum. Gottesdienst29Gottesdienst m. A. in neuer Form
3031Gottesdienst - Reformationsfest
VCP Pfadinder
 

Aktuelle Nachrichten

Predigt am 18. So. nach Trinitatis 15.10.2017

 

von Pfarrer Johannes Habdank in St. Johannes

weiter lesen


Amtseinführung Pfarrer Zott

am 14.10.2017 in Aufkirchen

Bilder


Forum zu Gegenwartsfragen

mit Prof. Harz am 12.10.2017

Bilder


Kunstwerk des Monats Oktober 2017

mit Thomas Zacharias am 11.10.2017 im Katharina von Bora - Haus 

weiter lesen


Umzug von "Katharina" und "Martin" in den Glockenturm

am 09. und 10.10.2017

weiter lesen


Gemeindeausflug

nach Neuburg a.d. Donau am 03.10.2017

Bilder

 


Baufortschritte Glockenturm (29.09.2017)

Bilder