Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Berg am Starnberger See

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(letzte Änderung 28.11.17)


Israelreise 2018
vom 22. - 30. April
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Glockenturm 
Der jüngste Eintrag
29.09.2017


 Kirchenvorstands-
sitzungen
im 2. Halbjahr 2017

24.07., 18.09., 16.10.,
06.11., 11.12.

jeweils 20.00 Uhr


Familien- und Kindergottesdienste
(bis Februar 2018)

03.12., 24.12.2017

Ort und Uhrzeit im Gemeindebrief


Theologie für die Gemeinde
mit Pfarrer Johannes Habdank

29.01. und 26.02.2018

jeweils Montag, 20.00 Uhr


Offenes Tanzen 

Tanzen mit Christa 
für Jung und Alt

08.12., 12.01., 09.02. 

  jeweils Freitag, 20.00 Uhr


 





Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Berg am Starnberger See

Der Kreuzweg in Aufkirchen

Der Kreuzweg in Aufkirchen - ein ökumenischer Weg

 

Johann Ulrich Himbsel, den begabten, königlichen Baumeister, kennt man hier am See vor allem als den Begründer der Starnberger Dampfschiffahrt (1851) und der ersten Eisenbahn von München nach Starnberg (1854). Eine ganz andere Seite seines Wesens zeigt sich in seiner Stiftung von 1856: dem Kreuzweg in Aufkirchen.
Johann Ulrich Himbsel war ein vielgereister, phantasievoller und dynamischer Mann, aber auch gläubig und gottesfürchtig. Nach dem Tod seiner Frau und seines jüngsten Sohnes, die 1854 an der Cholera starben, ließ er aus Trauer den Kreuzweg mit seinen 14 Stationen anlegen, der von seiner Villa am See bis hinauf zur Wallfahrtskirche St. Mariae Himmelfahrt in Aufkirchen führen sollte. Aufkirchen war von alters her ein vielbesuchter Wallfahrtsort im bayerischen Oberland. Himbsel beauftragte den Bildhauer Anton Ganser mit der künstlerischen Gestaltung der Terracotten und Medaillons und sorgte selbst für die Fer-tigstellung der einzelnen Stationen, so daß die feierliche Einweihung des Kreuzweges am 16. Juli 18571 stattfinden konnte.

 

 

Die einzelnen Stationen sind:

  • I. Jesus wird von Pilatus zum Tode verurteilt
  • II. Jesus nimmt das Kreuz auf sich
  • III. Jesus fällt zum ersten Mal
  • IV. Jesus begegnet seiner Mutter
  • V. Simon von Kyrene hilft Jesus das Kreuz tragen
  • VI. Veronika reicht Jesus das Schweißtuch
  • VII. Jesus fällt zum zweiten Mal
  • VIII. Jesus tröstet die weinenden Frauen
  • IX. Jesus fällt zum dritten Mal
  • X. Jesus wird seiner Kleider beraubt
  • XI. Jesus wird ans Kreuz genagelt
  • XII. Jesus stirbt am Kreuz
  • XIII. Jesus wird vom Kreuz abgenommen und in den Schoß Mariens gelegt
  • XIV. Grablegung. Der Kreuzweg folgt in seinen Bilddarstellungen des Leidens Christi dem Kreuzweg in Jerusalem, der Via Dolorosa.

Der Kreuzweg Aufkirchen ist bis heute erhalten, wurde zwischenzeitlich restauriert und von Übermalungen befreit, und jede Station ist an drei Seiten mit einer Thujenhecke umpflanzt und vorn mit niedrig gehalte-nen Kornelkirschen und einem kleinen Ziergitter eingefriedet. Unterhalb der schön gearbeiteten Terracotten stehen Schmuck-Amphoren, die mit Blumen der Jahreszeit bepflanzt sind. Der etwa 1,2 km lange Weg mit seinen in gleichmäßigen Abständen liegenden Stationen liegt malerisch in der Landschaft. Er beginnt oberhalb des steilen Seehangs von Leoni, führt über die Ostuferstraße hangaufwärts, ist zum Teil eingebunden in Gärten und führt an privaten Anwesen vorbei, bis er gegenüber dem Eingangsportal der Kirche Mariae Himmelfahrt endet. In der Passionszeit beteiligen sich an dem Andachtsweg inzwischen beide Kirchen, die Andachten werden jeweils von verschiedenen Gruppen der katholischen und evangelischen Gemeinden vor den einzelnen Stationen gehalten, und die Bevölkerung nimmt daran regen Anteil. Am Karfreitag diesen Jahres, am 21. März, waren es trotz des sehr schlechten Wetters etwa 150 Personen.

Der Aufkirchner Kreuzweg, der sich so nahtlos in seine farbige Umgebung eingefügt hat, ist auch zur übrigen Zeit des Jahres ein Anziehungspunkt. Er ist ein schöner Spazierweg, an dessen Ende man eine wunderbare Aussicht über die Landschaft hat, bis weit hinein ins Gebirge. Zwei Bänke stehen zwischen den letzten beiden Kreuzwegstationen. Er bietet so zu jeder Zeit die Möglichkeit zur Meditation, zu einem stillen Gebet und zur Rückbesinnung auf unser Leben. Oft liegt ein frisch gebundener Strauß an einer seiner Stationen.


Liselotte Klein

(1 S. Sterzinger: J.U.Himbsel)
 

 



<    Dezember 2017    >
MoDiMiDoFrSaSo
 1BergerBlechBläser2Ökum. Gottesdienst3Ökumenischer Familiengottesdienst
45Musikalischer Gottesdienst "Lust auf Kirche"
VCP Pfadinder
678BergerBlechBläser
Offenes Tanzen
9Aufbau Krippenausstellung
Ökum. Gottesdienst
10Gottesdienst m. A.
11Kirchenvorstandssitzung, öffentlich12Seniorenkreis
VCP Pfadinder
13Kunstwerk des Monats14Herbergssuche (ökumenisch-adventlicher Empfang der Madonna)15BergerBlechBläser16Kinderadvent
Ökum. Gottesdienst
17Gottesdienst
Andacht zum Friedenslicht
1819VCP Pfadinder202122BergerBlechBläser23Abbau Krippenausstellung
Ökum. Gottesdienst
24Familiengottesdienst mit Krippenspiel
Christvesper mit den BergerBlechBläsern
Christvesper
Christmette
25Gottesdienst m. A.26VCP Pfadinder272829BergerBlechBläser30Ökum. Gottesdienst31Gottesdienst m. A.
Silvester-Straßenparty vor dem Pfarrhaus
Die nächsten Termine:

15.12.17, 19:00 - 20:30
BergerBlechBläser

Katharina von Bora - Haus, Gemeindesaal

16.12.17, 14:30 - 17:30
Kinderadvent

Katharina von Bora-Haus, Gemeindesaal

17.12.17, 10:00 - 11:00
Gottesdienst

Katharina von Bora-Haus

17.12.17, 19:00 - 19:30
Andacht zum Friedenslicht

Katharina von Bora-Haus

23.12.17, 14:00 - 16:00
Abbau Krippenausstellung

Katharina von Bora-Haus, Gemeindesaal


Aktuelle Nachrichten

Herbergssuche

am 14.12.2017 im Katharina von Bora - Haus

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Seniorenkreis mit Prof. Harz: "Dem Volk aufs Maul schauen - Martin Luther als Sprachschöpfer"

am 12.12.2017 im Katharina von Bora - Haus

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Krippenausstellung

12.12.2017

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Mitarbeiteradventsfeier

am 4.12.2017 im Katharina von Bora - Haus

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Forum zu Gegenwartsfragen - 'Unser' Graf

am 30.11.2017 mit Prof. Dr. Dittmann und Prof. Dr. Fromm

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BergerBlechBläser

Probe am 24.11.2017

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Buß- und Bettag 2017

am 22.11.207 im Pfarrheim Höhenrain

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